7 Tage in Jerusalem 2016 / 2017 / 2019

          

Das Werk - 7 Tage in Jerusalem ist eine Passionsballade im Gospelstil, geschrieben und komponiert im Jahre 2000 von dem Norweger Martin Alfsen. Inzwischen übersetzt ins Dänische und Holländische gibt es erste Aufführungen in deutscher Sprache seit 2011. Inhaltlicher Ankerpunkt ist die Passionsgeschichte Jesu – die letzten 7 Tage seines Lebens vom Einzug nach Jerusalem bis zur Kreuzigung und Auferstehung. Nah angelegt an die biblischen Quellen wird in 25 Episoden die Chronologie dieser Tage musikalisch zum Ausdruck gebracht.

Der Komponist - Der Norweger Martin Alfsen, Jahrgang 1959, gehört zu den führenden Musikern der Gospelszene in Skandinavien. Sein musikalischer Werdegang beginnt 1978 am Konservatorium in Oslo und seit 1985 leitet er den über Grenzen bekannten REFLEX-Chor aus Oslo. Über 200 Titel, 23 CD Produktionen und 8 Gesamtwerke sind der Ausdruck seiner musikalischen Schaffenskraft. Aktuell ist er auch als Buchautor aktiv und hat 3 Werke zum Kontext von Evangelium und  dessen Ausdruck in modernen Stilrichtungen u.a. wie Gospel veröffentlicht. Im Herbst 2015 war er mit seinem REFLEX-Chor auf Deutschlandtour u.a. auch in Eberstadt.

Das historische Umfeld - Im neuen Testament steht das Leben Jesu im Mittelpunkt. Entlang der normalen Lebenslinie werden viele Stationen und Situationen aufgegriffen und dargestellt, um uns das gewaltige Opfer und Geschenk zu verdeutlichen und zu erklären. Es ist unsere Chance mit unserem Leben und Verhalten, mit unseren Stärken und Schwächen aber im Glauben und Vertrauen die Gewissheit zu haben, dass er uns verzeiht, uns aufnimmt und damit über Schuld und Tod erhaben macht.

Der Inhalt

01 Präludium

Jesus, seine Jünger und das Gefolge sind kurz vor Jerusalem. Jesus verweist auf die Prophezeiungen der Schrift.

02 Hosianna

Das Volk Jerusalems begrüßt Jesus und die Seinen überschwänglich. Einige im Gefolge verspüren Unbehagen ob der Euphorie und bitten Jesus um ein tatkräftiges Zeichen.

03 Jerusalem

Jesus klagt über das mangelnde Gespür und das fehlende Verständnis von Jerusalem für die Botschaft Gottes und der daraus sich ergebenden Verpflichtungen.

04 das Gebetshaus

Der Tempel ein geschäftiger Basar, der Gipfel der „Gottlosigkeit“ und Jesus räumt auf im Zorn.

05 Alles, was Du mir gabst

Maria im innigen Austausch und voller Liebe mit Jesus - als Mutter und Sohn – und doch viel mehr als das. In Vorahnung dessen was kommen wird : Gottes Liebe die erst durch den Tod seines Sohnes wahrhaft vollendet wird.

06 Betanien

Zur Feier bei einer befreundeten Familie, da salbt Maria Jesu Füsse als Zeichen des nahenden Begräbnisses. Und Judas wird als Zweifler und künftiger Verräter offenbar.

07 Der Verräter

Das Verhängnis nimmt seinen vorhergesagten Lauf: Judas lässt sich für den Verrat anheuern.

08 Passahfeier

Am Vorabend des Todes trifft sich Jesus mit seinen Jüngern und mahnt sie zum Glauben und der Verkündigungsaufgabe aus der Gefolgschaft. Er wäscht Petrus die Füsse.

09 Brot und Wein

Beim heiligen Mahl erklärt und verpflichtet Jesus seine Jünger auf die Erlösung durch Brot und Wein – sein Leib und Blut.

10 Hallelu et adonai

Die versammelte Festgemeinde stellvertretend und gemeinsam mit allen Gläubigen und himmlischen Mächten preisen Gottes Macht und Erlöserkraft.

11 Gethsemane

Auf dem Ölberg erinnert Jesus an die Vorhersagen der Schrift – auch an die bevorstehende Verleugnung durch Petrus.

12 Bleibt hier und wacht mit mir

Jesus in tiefer Angst vor dem nahenden Tode sucht die Nähe seiner Jünger – schwach jedoch schlafen diese ein und bemerken nicht den bevorstehenden Verrat in der Person von Judas.

13 Der Kuss

Der Verrat wird vollzogen.

14 Ich reiße den Tempel ein

Betriebsamkeit und hektische Aktion rund um die „Verhaftung“ und das öffentliche Anklageverfahren von Jesus – Provokation, Gesten, Meineid und die stoische Ruhe Jesu – der Tatbestand „Gotteslästerung“ und Schuldspruch fast schon konsequent.

15 Die Verleugnung

Abseits im Lager des Volkes wird Petrus in die Enge getrieben und rettet seine Haut durch die Verleugnung.

16 Das Klagelied des Petrus

Zu spät – Petrus hat Jesus verleugnet – Verzweiflung und Reue können es nicht mehr ungeschehen machen.

17 Pilatus

Statthalter Pilatus als oberste Gerichtsinstanz hat das endgültige Urteil zu fällen und beugt sich trotz Unschuldsvermutung dem Druck der Menge : Tod durch das Kreuz

18 Schwert durch die Seele

Am Ende des erniedrigenden Kreuzweges steht Maria bei ihrem Sohn am Kreuz – unfassbar ihr Schmerz, unfassbar die Ignoranz der Menschen und ihre fehlende Einsicht – Jesu Tod wird auch der ihrige sein.

19 Es ist vollbracht

Ein paar Tropfen Essig und ein Naturbeben um die 3. Stunde markieren das Ende : es ist vollbracht.

20 Seht Gottes Lamm

Grosses Wehklagen und große Trauer für Anwesende und alle vom Ereignis Erfasste – fast zu mächtig um die Größe des Erlöserwerkes zu begreifen.

21 Finsternis

Die Natur reagiert in heftigen Ausschlägen und von zahlreichen sichtbaren Zeichen wird berichtet.

22 Begräbnis

Josef von Arimathea gibt Jesus eine Ruhestätte.

23 Morgendämmerung

Keine normale Morgenstimmung; die Stimmung eines besonderen Tages, an dem die Auferstehung Gewissheit wird.

24 Das Grab ist leer

Maria Magdalena, erst voller Schreck und dann voller Freude, erkennt die Zeichen der Auferstehung und teilt dies den Jüngern mit.

25 Auferstanden

Unglaublich, unfassbar dieser Jesus – stärker als Tod und Finsternis – Sieger durch seine Auferstehung – er hat uns befreit und schenkt uns Erlösung und ewiges Leben – Amen.

 

 

Flyer zum downloaden 

Disclaimer:

  • Die Bilder für die Hintergrundpräsentation entstammen einem, von Hans Memling zwischen den Jahren 1470 - 75 gemalten Gemälde. Detailierte Informationen gibt es auf folgender Internetseite: Passion Christi.
  • Die Playbacks für unsere Lieder wurden erstellt von Rouben Chakhmakhchyan aus Armenien.
  • Plakat, Handzettel und Flyer wurden entworfen von Eberhard Reitmaier (www.lehremy.de).

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